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News / 02. December 2008 - 18:08 Uhr

Servicewüste Campus Homburg

Ab sofort müssen Medizinstudierende, die das Examen ablegen wollen, eine Odyssee nach Burbach einplanen. Grund hierfür ist die Schließung der Präsenzzeiten des Landesprüfungsamts (Zentralstelle für Gesundheitsberufe) in Homburg.

Bereits jetzt war es den Studierenden nur noch an wenigen Tagen im Jahr möglich, ihr Prüfungsamt vor Ort zu besuchen und sich für Prüfungen anzumelden. Es war einer Rationalisierung zum Opfer gefallen und wurde vom Campus Homburg in das Landesamt für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz nach Burbach verlegt.

Ab sofort fallen die ohnehin knappen 10 Präsenztage pro Jahr in Homburg weg und es sollen keine Sprechzeiten in Homburg mehr eingerichtet werden.

AStA und Fachschaft Medizin sammelten vergangenen Mittwoch auf der “Langen Nacht der Wissenschaft” über 350 Unterschriften gegen diese Schließung. Auch unterschrieben haben der Universitätspräsident und der Studiendekan der Medizinischen Fakultät.

Revolutionäre Politik ist immer auch ein Ringen um das Bewußtsein der Massen; insofern ist sie elitär, als dieses Bewußtsein zuerst von wenigen ausgebildet wird; und sie ist zugleich antielitär, als sie danach strebt, das Privileg der Minderheit aufzuheben und ihr Bewußtsein zur Jedermannsphilosophie werden zu lassen. (...) Erst wenn die Kultur der Beherrschten zur dominierenden wird, ist er Boden für die Revolution bereit. DIe Hegemonie besitzt, wer die Weltanschauung der Menschen prägt.
(Hans Heinz Holz)

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