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5 Fakten über Studiengebühren

Studiengebühren

Über Studiengebühren sollte man wissen...

  1. ..., dass sie in keinem Land der Welt zu Mehreinnahmen für die Hochschulen geführt haben. Stets wurden die Grundmittel mittelfristig abgesenkt.
  2. ..., dass sie unsozial sind. Studienkredite lösen das Problem nicht. Sie verlagern das Problem nur von der Studien- in die Phase der Existenzgründung. Wer auf Studienkredite angewiesen ist, muss wegen der Verzinsung sogar mehr Studiengebühren zahlen.
  3. ..., dass sie gerade von der Generation von Politikern eingefordert und eingeführt werden, die am meisten von der Bildungsexpansion der 70er Jahre mit gebührenfreiem Studium und Voll-BAföG profitiert haben
  4. ..., dass sie nicht gerecht sind. Mit Studiengebühren stehen Einkommensmillionäre und arbeitslose AkademikerInnen am Ende mit demselben Schuldenberg da. Eine gerechtere Verteilung von gesellschaftlichen Aufgaben kann man nur mit einem gerechteren Steuersystem erreichen.
  5. ..., dass man besser ohne sie fährt. Die bildungspolitisch erfolgreichen skandinavischen Länder verzichten auf Studiengebühren

von Jochen Dahm

Die Stärke der Linken kann heute genau in diesen kleinen konkurrierenden Protestgruppen liegen, die an vielen Stellen gleichzeitig aktiv sind, in einer Art von politischer Guerillabewegung im Frieden oder im sogenannten Frieden, aber - und das ist, glaube ich, der wichtigste Punkt - in kleinen Gruppen, die sich auf lokale Aktivitäten konzentrieren und in denen sich das ankündigt, was aller Wahrscheinlichkeit nach die Basisorganisation des libertären Sozialismus sein wird, nämlich kleine Räte von Hand- und Kopfarbeitern - von Sowjets, wenn man dieses Wort noch benutzen kann und nicht daran denkt was mit den Sowjets tatsächlich passiert ist -, etwas, das ich, und das meine ich ganz ernst, als organisierte Spontaneität bezeichnen würde.
(Herbert Marcuse)



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